Erste Corona-Infos für den Schulstart 2022/23

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte!

Bald geht es los, das Schuljahr 2022/23 ist in greifbarer Nähe.

Hier ein Update zu den aktuellen Covid-19-Empfehlungen an unserer Schule – in Anlehnung an die Empfehlungen des Bildungsministeriums:

  1. Schulwoche:
  • Die Schüler:innen sollen am Montag, 12.9.22 wenn möglich – freiwillig – PCR-getestet in die Schule kommen. 
  • In der Schule wird am Montag, Dienstag und Mittwoch auf freiwilliger Basis ein Antigen-Test angeboten. 

Die notwendige Einverständniserklärung finden Sie zum Download im Anhang à bitte ausdrucken und am Montag unterschrieben mit in die Schule geben. Sollten Sie keine Möglichkeit haben, das Formular auszudrucken, liegen vor der Tür der VS Molln Formulare für Sie zum Abholen bereit. Ohne die unterschriebene Einverständniserklärung ist das Testen in der Schule nicht möglich.

  1. Schulwoche:
  • Für die zweite Schulwoche erhalten alle Schülerinnen und Schüler, die das möchten, drei Antigentests für die Verwendung zu Hause, damit sie sich z. B. Sonntagabend oder Montagfrüh testen können.

Das Team der VS Molln freut sich auf ein schönes und gesundes Schuljahr!

Andrea Holnsteiner-Templ, BEd

Schulleiterin

Schulschlusswoche 2022

Nach unserem Sporttag am Montag, machten wir am Dienstag einen Spieletag, an dem die Kinder Spiele von zuhause mitnehmen und nach Herzenslust miteinander spielen konnten. Mittwochs gingen manche Klassen zur Steyr/Steyrling, um danach in manchen Gärten den Abschluss zu feiern. Andere wanderten ins Freibad nach Leonstein, hatten dort einen wunderbaren Vormittag mit Geburtstagsfeier inklusive Muffins und Eis, um anschließend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück nach Molln zu fahren.

Am Donnerstag feierten wir bei einem Spaziergang von der Schule zum Hoisnhaus mit Abschluss in der Kirche und unserem Herrn Pfarrer eine religiöse Dank- und Segensandacht in Stationen.

Am letzten Schultag verabschiedeten wir die vierten Klassen mit Theater, Gesang, Tanz, Konzert und Wünschen für die Zukunft. Auch von einer Kollegin und einem Kollegen mussten wir Abschied nehmen. Dann wurde das Zeugnis ausgeteilt und ab ging es in die Ferien…

Hallo Auto

Auch heuer konnten die Kinder der dritten Klassen mit Hilfe eines echten Autos auf nasser Fahrbahn erfahren (im wahrsten Sinne des Wortes) wie das geht mit dem Bremsen. Vorher stellten wir fest, dass es verschiedene Phasen des Bremsweges gibt, dass es eine gewisse Zeit braucht um zu reagieren und wirklich stehen zu bleiben. Es war sehr spannend.

Sport- und Bewegungstag

Morgens heftiger Regen, aber gegen Mittag ist es wieder schön und wir konnten doch unseren geplanten Sporttag durchführen. Alle Lehrer hatten lustige Stationen, die rund um die Welt führten, vorbereitet: z.B. Scooterparcour zum Mond, fliegende Gummistiefel, Scheibtruhenrennen Grand Prix, Triff Ronaldo,… Die Kinder hatten sichtlich Spaß dabei. Für jede durchgeführte Station gab es einen Stempel im Pass.

Musikhaus Schwarz und Landestheater

Wir, die dritten Klassen, besuchten auch das Musikhaus Schwarz. Maultrommelspielend spazierten wir daraufhin wieder heim in die Schule. Es war wieder ein sehr interessanter und lehrreicher Vormittag. Auch unsere Ziehharmonikaspieler kamen auf ihre Kosten. Danke an das Team vom Musikhaus Schwarz.

Und gleich am nächsten Tag durften die dritten Klassen wieder einmal ins Landestheater nach Linz fahren. Für die meisten Kinder war es das erste Mal! „Bambi“ (es hatte nichts mit Disney zu tun) durften wir uns anschauen.

Besuch bei der Firma Piesslinger

Die Coronalage machte es möglich, dass die Volksschulkinder wieder viele Ausflüge genießen konnten. Auch die Firma Piesslinger war im Mai dabei. Die Kinder beschrieben unseren Besuch so:

Unser Ausflug zur Firma Piesslinger am 25.5. 2022

Die 3.a und 3.b besuchten die Firma Piesslinger. Vor dem Herrenhaus wurden wir vom Firmeneigentümer Christof Piesslinger begrüßt. Die Firma Piesslinger gibt es schon in der 11. Generation, das sind schon über 450 Jahre! Früher wurden hier Sensen erzeugt.

Die Rucksäcke und Jacken konnten wir gleich in der Kantine lassen. Wir teilten uns in vier Gruppen auf und gingen mit jeweils einem Firmenmitglied, das uns die Firma zeigte. Leonies Schwester ist Lehrling dort und hat auch mitgeholfen. Mitarbeiter haben blaue T-Shirts an, Lehrlinge haben grüne. FerialarbeiterInnen oder Praktikanten haben oft die roten Leiberl an. So konnten wir alle unterscheiden.

Wir haben über die Größe des Firmengeländes (ca. 50 Häuser passen herein), die vielen Maschinen und die vielen Mitarbeiter (ca. 400) gestaunt. Herr Mallinger hat die Führungen so eingeteilt, dass wir auch in ein Großraumbüro kamen, wo unter anderen auch Pauls Mama arbeitet. Dort haben wir Zuckerl bekommen. Es gibt in der Firma riesengroße Maschinen, aber auch ganz kleine. Es gibt Roboter, die sogar in der Nacht arbeiten. Diese Roboter räumen u.a. auf. In das Hochregallager würde sogar ein Blauwal passen, so groß ist das Gebäude. Es ist ungefähr 30m hoch. Das Hochregallager wird automatisch von einem Roboter betrieben. In dem Lagersystem gibt es an die 3 800 Plätze. Ins Gebäude darf man nicht einfach so reingehen, weil zu wenig Sauerstoff in der Luft ist (nur ca. 15%). Der Roboter arbeitet selbständig, wenn er gerade nichts anderes zu tun hat, räumt er auf. Das wäre praktisch für zuhause im Kinderzimmer, …

In einem Teil der Firma werden Metallteile gereinigt und gewaschen, damit sie weiterverarbeitet werden können. Es werden z.B. auch Duschköpfe gemacht. Die vielen Metallteile werden mit großen Staplern transportiert. Wir haben auch Schleifmaschinen gesehen. Bei verschiedenen Förderbändern wurden lange Profile (das sind lange Stangen) aufgehängt, die ganz langsam weitertransportiert, mit Farbpulver bespritzt und anschließend in einem Ofen gebrannt wurden. Das ist die Pulverbeschichtung. Im Werkzeugbau trafen wir auf Konrad, den Sohn der Frau Lehrerin, der lernt dort Werkzeugbautechnik. Es gibt außerdem Betriebselektriker, einer davon ist Gerald Missbichler.

Bei der Firma Piesslinger gibt es ein Labor. Die Chemiker analysieren die vielen giftigen Stoffe und testen die Säuren. In diese Flüssigkeiten werden die Metallteile getunkt, dann bekommen sie die Farben. Das nennt man Eloxieren. Dadurch gibt es auch so viele verschiedene Gerüche in den vielen Räumen der Firma.

Zum Verschicken und zur sicheren Verwahrung der Metallteile braucht man die Abteilung der Kontrolle und Verpackung. Da sahen wir auch viele MitarbeiterInnen. In einer Abteilung lief eine Säge, das war sehr laut.

Am Schluss haben wir im Herrenhaus in der Kantine unsere Jause gegessen. Leider hat es geregnet und wir konnten nicht in den wunderschönen Park hinausgehen. Vor dem Heimgehen bekamen alle ein Armbändchen und Mannerwafferl. Danke an Herrn Mallinger und sein Team. Es war ein sehr interessanter Vormittag.

Besuch bei der Feuerwehr

Die Kinder beschrieben unseren Besuch mit folgenden Worten:

Besuch bei der Feuerwehr am 18.5.

Am 18. Mai durften die 3. Klassen die Freiwillige Feuerwehr Molln besuchen. Die Garagen waren leer, aber normalerweise stehen hier 6 Autos.

Das Feuerwehrauto: Mayrhofer Robert fuhr uns mit dem Feuerwehrauto (RLF) in den Rabach zum Boards and More-Gelände und wieder zurück. Während der Fahrt hat Robert auch gefunkt. Der Dieseltank fasst 125l. Im Auto haben wir Funkgeräte gesehen. David Sieghartsleitner hat uns ein anderes Auto gezeigt. Es gibt viele Schläuche, die alle mit verschiedenen Farben gekennzeichnet sind, je nach Größe (z.B. C- und B-Schlauch). Das Feuerwehrauto (TLF) kann man von hinten ein- und ausschalten. Seitlich am Auto ist das Notstromaggregat. Immer zwei Kinder durften mit einem Schlauch einen „brennenden“ Traktor anspritzen. Die Kommandos dafür lauten „Wasser marsch!“ und „Wasser halt!“. Wenn ein Feuerwehrauto im Einsatz ist, hört man das Folgetonhorn.

Keller und Atemschutz: Florian Hilger ging mit uns in den Übungskeller, schaltete die Nebelmaschine ein (wir haben vom versteckten Kind nichts gesehen) und wir durften die Wärmebildkamera ausprobieren. Außerdem durften einige Kinder Atemschutzmasken und Jacken anziehen. Mit der Spezialkleidung kann man auch durch Feuer laufen. Eine Sauerstoffflasche wiegt ca. 15kg, ist mit 500 bar Sauerstoff gefüllt und ist anscheinend so schwer wie Lukas Schultasche. Oft tragen die Feuerwehrleute auch zwei Flaschen mit 30kg im Einsatz. Der Sauerstoff reicht normalerweise für eine halbe Stunde.

Das Feuer: Es gibt drei Dinge (das Verbrennungsdreieck), die das Feuer braucht, damit es brennen kann: Wärme, Luft und Brennstoff. Wenn man ihm eines entzieht, geht es aus. Der Kommandant der Mollner Feuerwehr Armin Steiner hat uns mit Teelichtern und einem Feuer alles gezeigt. Bei einer Kerze hat er ein Glas darübergestülpt und es ging das Licht aus, weil der Sauerstoff ausging. Feuer löscht man mit Wasser, Schaum, Sand oder einer Decke. Wir lernten, wie man mit einer Decke das Feuer in einem Blecheimer absticken kann. Durch die Wärmebildkamera konnten wir den abgedeckten Kübel sehen, dass der mindestens 200 -300°C hatte. Man sollte auch immer einen Feuermelder, eine Feuerdecke und einen Feuerlöscher zuhause haben. Fett oder Öl darf man auf keinen Fall mit Wasser löschen, sonst wird es richtig gefährlich. Wichtig ist, dass man bei einem Feuer Ruhe bewahrt.

Das Büro: Bettina Sitter hat uns das Büro gezeigt, die Leitstelle oder Kommandozentrale. Sie hat uns vorgeführt und mit uns geübt, wie man einen Anruf bei einer Notrufnummer macht. Wichtig sind die 4W-Fragen: Wer? Was? Wie? Wo? Das ist wichtig, damit die Leute wissen, wo sie hinmüssen. Hier im Büro muss während eines Einsatzes immer einer der Feuerwehrleute sitzen und Anrufe und Funksprüche entgegennehmen.

Feuerwehrleute müssen viel trainieren. Kinder dürfen schon ab 8 Jahren zur Feuerwehr gehen, aber erst mit 16 dürfen die Jugendlichen bei Einsätzen mitfahren. Es war ein besonders spannender Vormittag. Vielen Dank an Armin Steiner mit seinem Team für die mustergültige Vorbereitung.